Das Weihnachtshaus in Delmenhorst erstrahlt wieder. Nach einem Jahr Pause machte Sven Borchart (55) am ersten Advent die rund 60.000 Lichter an seinem geschmückten Haus und Grundstück wieder an. Hunderte Menschen kamen, um dabei zu sein. In diesem Jahr haben die Lichter für Borchart eine ganz besondere Bedeutung: Er schaltet sie bis zum 6. Januar 2026 jeden Abend in Gedenken an seine verstorbene Frau Martina an.
«Es war eine harte Zeit»
Seit dem Jahr 2000 zelebrierte das Paar gemeinsam das aufwendige Hobby. «Im letzten Jahr starb sie drei Tage vor Weihnachten völlig überraschend», berichtet Borchart. «Es war eine harte Zeit. Mittlerweile schaue ich aber wieder positiv nach vorn.» 2024 war das Weihnachtshaus dunkel geblieben, weil Bocharts Knie nicht mitgespielt hatte. Es war undenkbar, dass er auf eine Leiter kletterte, um die vielen Figuren und Lichter am Haus anzubringen.