Im Betrugsprozess um manipulierten Schrott beim Hamburger Kupferhersteller Aurubis soll am Montag (9.30 Uhr) vor dem Landgericht das Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft hat für die drei Angeklagten teils langjährige Freiheitsstrafen gefordert.
Ein ehemals bei dem Unternehmen beschäftigter Materialprüfer soll wegen Betrugs, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Für einen Schrotthändler wurden fünf, für dessen Sohn wegen Beihilfe zweieinhalb Jahre gefordert. Die Verteidiger plädierten auf Freispruch.