Im Fall um den Mitte August auf Rügen mutmaßlich gezielt angefahrenen 13-Jährigen aus Bremen ist dem dringend tatverdächtigen Fahrer vorläufig die Fahrerlaubnis entzogen worden. Das Amtsgericht Stralsund folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft. Dem 47-Jährigen werde vorsätzliche und gefährliche Körperverletzung sowie der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, wie der Sprecher des Amtsgerichtes Stralsund mitteilte. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Für die Entscheidung zum Führerscheinentzug sei eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit einer späteren Verurteilung Voraussetzung, die in diesem Fall vorliege. Soweit seien die Ermittlungen gediehen. Die Entziehung sei aber vorläufig bis zur Hauptverhandlung. Die Frage, ob die strafrechtlichen Konsequenzen letztlich vom Amts- oder einem Landgericht geprüft werden, hängt von der Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft ab.