Mit betrügerischen E-Mails versuchen derzeit Kriminelle, an sensible Daten zu gelangen. Anders, als es zunächst den Anschein haben könnte, stammen die Mails nicht aus dem niedersächsischen Finanzministerium, wie die Behörde nun mitteilte. Wer auf die richtigen Hinweise achtet, kann die Mails aber entlarven. Dazu gibt es Tipps vom Ministerium.
Diese Hinweise deuten auf eine gefälschte Mail hin
- Betreff: «Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO» steht laut dem Finanzministerium in der Betreffzeile.
- Anhang: An die E-Mail ist eine HTML-Datei angefügt - obwohl im Text der Nachricht auf eine PDF-Datei verwiesen wird. Die angehängte HTML-Datei fordert nach dem Öffnen zur Eingabe eines Passwortes auf.
- Kontakt: Anders als bei derartigen offiziellen E-Mails üblich, finden sich in dem Anschreiben keine Kontaktdaten eines zuständigen Finanzamtes.
- Absender: Mails zu Betriebsprüfungen werden in Niedersachen ausschließlich von Finanzämtern und nicht vom Finanzministerium versendet.