Ein Serienvergewaltiger, der Frauen betäubt und dann missbraucht hat, ist zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Das Frankfurter Landgericht sprach ihn unter anderem wegen mehrfachen versuchten Mordes, besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Der Mann sei für die Allgemeinheit gefährlich, daher werde zudem Sicherungsverwahrung angeordnet, sagte der Vorsitzende Richter der Schwurgerichtskammer. An seine Opfer muss der Verurteilte Beträge in jeweils fünfstelliger Höhe zahlen.
Mehr als drei Jahre lang hatte der chinesische Staatsangehörige im Rhein-Main-Gebiet sowie in Nürnberg, Göttingen und Mannheim Frauen massiv betäubt und sie dann über Stunden vergewaltigt. Bei einer Vergewaltigung in Nürnberg lag das Baby der Frau im selben Zimmer. Vier der Frauen brachte der Mann durch die Sedierung in Todesgefahr. Laut Urteil filmte er die Taten und teilte die Aufnahmen - versehen mit prahlerischen Bemerkungen - später im Chat mit Gleichgesinnten.