Bei einem grenzüberschreitenden Einsatz gegen den internationalen Drogenhandel sind in Norddeutschland drei Männer festgenommen worden. Gemeinsam mit sieben weiteren Beschuldigten sollen sie ein Netzwerk aus Importfirmen aufgebaut haben, um Kokain im Tonnenbereich aus Südamerika über europäische Nordseehäfen einzuführen, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und das Bundeskriminalamt mit.
Die Festnahmen seien bei Razzien in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg erfolgt. Die sieben weiteren Beschuldigten lebten zumeist ebenfalls in Norddeutschland, aber auch in der Schweiz, hieß es.