Dreifache Mutter getötet - Lebenslange Haft gefordert
Lebenslange Haft und Feststellung der besonderen Schwere der Schuld: Das ist die Forderung der Staatsanwaltschaft Bremen in einem Fall, der im Oktober 2025 für Aufsehen gesorgt hat. Auf dem Weg zum Spielplatz wurde eine 30-jährige Frau vor den Augen ihres zwölfjährigen Sohnes und ihrer zweijährigen Tochter von einem Vermummten mit einem Messer niedergestochen. Die dreifache Mutter starb noch am Tatort im Ortsteil Kattenturm. Ihr Ex-Partner sitzt seit April wegen Mordes auf der Anklagebank des Landgerichts Bremen. Laut Anklage soll er seinem Opfer aufgelauert haben. Nach der Tat soll er vom Tatort geflüchtet sein. Laut Gericht gab es zwischen dem Angeklagten und dem Opfer nach der Trennung Sorgerechtsstreitigkeiten um die gemeinsame zweijährige Tochter. Die Nebenklage schloss sich der Forderung der Staatsanwaltschaft an, wie ein Sprecher des Gerichts sagte. Die Verteidigung sieht dagegen Zweifel an der Täterschaft. Sie beantragte in ihrem Plädoyer einen Freispruch für den Deutschen oder aber eine Verurteilung nur wegen Totschlags. Das Urteil soll am Mittwoch um 11.00 Uhr gesprochen werden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten