Die Bundespolizeidirektion Hannover führt derzeit in mehreren Bundesländern einen großangelegten Fahndungstag durch. Die Maßnahmen erstrecken sich über Bremen, Hamburg und Niedersachsen und umfassen sowohl Bahnstrecken und Bahnhöfe als auch Grenzbereiche zu den Niederlanden und Flughäfen, teilte die Bundespolizei mit.
Im Fokus des Einsatzes zwischen 8 und 22 Uhr stehen demnach Kontrollen im bahnpolizeilichen Bereich. Dabei seien sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte im Einsatz.
Ziel der Maßnahmen sei es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und Straftaten vorzubeugen – insbesondere Gewalt- und Sexualdelikte. Zudem fahnde die Bundespolizei gezielt nach gesuchten Personen.
Neben repressiven Maßnahmen spielt den Angaben zufolge auch die Prävention eine Rolle. Einsatzkräfte suchten das Gespräch mit Reisenden, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und als Ansprechpartner präsent zu sein, hieß es. Eine Bilanz des Einsatzes will die Bundespolizei am Donnerstag vorlegen.
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