In Niedersachsen treten derzeit vermehrt Corona-Infektionen auf. Im Labor des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) seien auch die neuen sogenannten Flirt-Varianten KP.1, KP.2 und KP.3 nachgewiesen worden, sagte ein Behördensprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
Dabei handele es sich um Variationen der bereits bekannten Omikron-Variante. «Die Ansteckungsfähigkeit ist hoch, das heißt die Varianten sind sehr leicht übertragbar», sagte der Sprecher.
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen stieg in den vergangenen Wochen von nahezu 0 auf 4,8. Die Inzidenz beschreibt, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Während der Corona-Pandemie war dieser Wert sehr wichtig, um das Infektionsgeschehen einzuschätzen.