Viele gesetzlich versicherte Menschen in Niedersachsen gehen häufiger zur Krebsvorsorge. Entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs seien im vergangenen Jahr deutlich öfter wahrgenommen worden, teilte die Krankenkasse AOK in Hannover mit und beruft sich dabei auf eine Analyse von Versichertendaten zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft. «Das ist eine gute Entwicklung», sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK Niedersachsen, Jürgen Peter, in einer Mitteilung.
Im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau von 2019 verzeichnete die Krankenkasse vor allem bei Darmspiegelungen zur Darmkrebsvorsorge (plus 22,4 Prozent), bei Mammographie-Screenings zur Früherkennung von Brustkrebs (plus 6,1 Prozent) und bei Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs (plus 3,4 Prozent) eine größere Nachfrage.