Unter den Passagieren des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs war auch ein Mensch aus Niedersachsen. Das teilte das niedersächsische Landesgesundheitsamt auf Anfrage mit.
Die Person befinde sich im Ausland und stehe unter der Aufsicht der dortigen Gesundheitsbehörden, hieß es. Über weitere Personen im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff lägen keine Informationen vor. Nähere Angaben zu dem oder der Betroffenen machte das Landesgesundheitsamt nicht.
Vier weitere deutsche Passagiere des Schiffs «Hondius» waren von der Kanareninsel Teneriffa zunächst in die Niederlande geflogen und dann nach Deutschland gebracht worden. Ein Sprecher der Uniklinik Frankfurt bestätigte am Morgen die Ankunft des sogenannten Sonderisoliertransports. In der Klinik sollten die Passagiere weiter untersucht und beobachtet und anschließend zur vorsorglichen Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. Ein weiterer deutscher Passagier wurde nach Großbritannien geflogen.
Mit Stand Sonntag hatte die Weltgesundheitsorganisation sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff erfasst. Drei dieser acht Personen waren gestorben.