Beim Christopher Street Day (CSD) in Hannover hat es am Wochenende nach Angaben der Polizei Störungen und Anfeindungen gegeben. «Diese Vorfälle sind inakzeptabel und zeigen, dass es noch Herausforderungen bei der Förderung von Akzeptanz und Respekt gibt», sagte die Einsatzleiterin der Polizei, Rebecca Kükelhahn, laut Mitteilung vom Montag. Die Erkenntnisse würden in die künftige Einsatzplanung einfließen. Die Beamten registrierten demnach Straftaten wie handfeste Auseinandersetzungen und sexuelle Belästigungen. Ein Großteil der Menschen habe aber einen friedlichen Christopher Street Day genießen können, so die Einsatzleiterin.
Bei der Veranstaltung am Samstag hatten Tausende Menschen in der Landeshauptstadt für mehr Toleranz und die Rechte von homosexuellen und queeren Menschen geworben. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.