Die Stadt Hannover will weiterhin bis zu 20 kranke und verletzte Kinder aus dem Gazastreifen und aus Israel aufnehmen. Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) bekräftigte das Hilfsangebot, das die Stadt bereits Ende Juli gemeinsam mit mehreren anderen deutschen Großstädten an die Bundesregierung gerichtet hatte.
Man stehe weiterhin zu der Initiative, die von der Stadt gemeinsam mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, der Palästinensischen Gemeinde Hannover und dem Antisemitismusbeauftragten des Landes getragen wird, sagte Onay. Auch nach dem Eintritt der Waffenruhe und der Freilassung der Geiseln sei das Leid der Bevölkerung, insbesondere der Kinder, nach wie vor groß.