Nach den Sturmfluten im Winter machen die Ostfriesischen Inseln ihre zum Teil fast weggespülten Strände wieder fit für die anstehende Badesaison. Sturmtiefs wie «Zoltan» rund um Weihnachten hatten auf einigen Inseln nicht nur an den Dünen, die dem Küstenschutz dienen, deutliche Schäden angerichtet, sondern auch an manchen Badestränden. Auf Baltrum werden die Sandarbeiten voraussichtlich bis Ende Mai dauern, wie der Bürgermeister der kleinsten ostfriesischen Insel, Harm Olchers, sagte. Am Badestrand fehlen mehrere Zehntausend Kubikmeter Sand.
«Den westlichen Strandbereich hat es am schlimmsten erwischt, da dieser Bereich durch seine Lage und die Veränderungen immer schmaler geworden ist», sagte Olchers. Im ersten Schritt wurden die Bereiche der Strandkorbvermietung und der DLRG-Station aufgeschüttet. Der Sand werde von einer Stelle im Osten der Insel entnommen, wo er aufgrund der Strömungsverhältnisse in der Regel im Winter anlande. Mit speziellen Fahrzeugen wird der Sand dann bei Niedrigwasser in Richtung Westen gebracht und lagenweise mi einer Planierraupe eingeebnet und verfestigt.