Nordsee: Ausgemusterte Strandkörbe werden an mehreren Orten versteigert
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: An der Nordsee werden in diesen Tagen nicht alle Strandkörbe ins Winterlager gebracht. Einige Exemplare werden auch versteigert. Ein Überblick, wie und wo man an ein Stück Nordsee für zu Hause ergattern kann. Kurz vor der Sturmflutsaison müssen die Strandkörbe von Stränden und Deichen geholt werden. Sie kommen ins Winterlager, wo sie gereinigt und für die kommende Saison wieder fit gemacht werden. Einige Exemplare werden aber auch aussortiert und an einigen Orten versteigert - als «ein authentisches Souvenir mit dem typischen Geruch von Sonne, Strand und Meer - für den kleinen Urlaub im eigenen Heim», wie etwa der Tourismus-Service Norden-Norddeich mitteilt. Versteigerungen gibt es an verschiedenen Orten an der Nordsee. Am 10. Oktober kommen beispielsweise in List auf Sylt ab 14.30 Uhr im Foyer des Erlebniszentrums Naturgewalten rund 40 Strandkörbe mit «Lister Charakter» unter den Hammer. Sie haben einige Jahre an den dortigen Stränden gestanden. Am 16. Oktober ist es in St. Peter-Ording so weit: Dann werden an der Strandüberfahrt in Ording ab 13.00 Uhr rund 30 ausgemusterte Strandkörbe an die Höchstbietenden verkauft. Zusätzlich werden einige Badezonen-Bojen in dem nordfriesischen Urlaubsort versteigert. Auf der Fischmarktkaje in Wyk auf Föhr warten am 21. Oktober rund 50 aussortierte Strandkörbe darauf, bei der dritten Föhrer Strandkorbauktion den Besitzer zu wechseln. Im ostfriesischen Norddeich findet zum achten Mal die Strandkorbversteigerung des Tourismus-Service Norden-Norddeich zum Ende der Saison statt. Rund 50 gebrauchte Strandkörbe werden am 24. Oktober ab 10.30 Uhr im Hof der Strandkorbhalle versteigert. Ja. In List etwa stehen alle zu versteigernden Strandkörbe seit dem 1. Oktober öffentlich auf dem Hafenvorplatz zur Besichtigung und zum Probesitzen bereit. Zudem gibt es auch online einsehbar ein Versteigerungsheft, in dem alle Auktionstücke aufgelistet sind. Auf Föhr besteht die Möglichkeit, die «Stars» der Auktion an den beiden Vortagen zu besichtigen. In St. Peter-Ording und Norddeich können die Strandkörbe am Tag der Versteigerung vorab angeschaut werden. Die Startgebote liegen zwischen 50 Euro auf Föhr und in Norddeich sowie 80 Euro in St. Peter-Ording und 90 auf Sylt. Wer nicht persönlich vor Ort sein kann, hatte auf Sylt die Möglichkeit, ein Vorgebot abzugeben. Dieses ist dann das neue Startgebot für den ausgewählten Strandkorb. Wenn kein höheres Gebot kommt, geht der Strandkorb zu dem genannten Vorgebot an den Bieter oder die Bieterin. Die tatsächlich erzielten Preise liegen allerdings oftmals über dem Startgebot und variieren je nach Nachfrage. In den vergangenen Jahren lagen sie in List beispielsweise zwischen 250 und 500 Euro. Auch anderswo lagen die erzielten Preise in der Regel über dem Mindestgebot. Das kommt darauf an, wo der Strandkorb ersteigert wurde. In List, St. Peter-Ording und auf Föhr kann er direkt nach Beendigung der Auktion per Karte oder bar bezahlt werden. In Norddeich können die erfolgreichen Gebote nur in bar vor Ort bezahlt werden. In der Regel sollten die ersteigerten Strandkörbe noch am selben Tag abgeholt werden. In Wyk können sie auf eigene Gefahr einen Tag länger stehen gelassen werden. In List darf der Strandkorb auf eigenes Risiko der neuen Eigentümer bis spätestens zum nächsten Werktag am Hafen stehen bleiben. Wer keine Transportmöglichkeit hat, kann sich den Strandkorb auf Sylt oder auch deutschlandweit liefern lassen. Die Preise variieren nach Entfernung. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWas kommt überhaupt unter den Hammer?
Wo gibt es beispielsweise Versteigerungen?
Kann ich mir die Strandkörbe vorher anschauen?
Was kosten die Strandkörbe ungefähr?
Kann ich nur bar zahlen oder auch mit Karte?
Muss ich den Strandkorb direkt mitnehmen?