Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts zur Vergabe der Spielbankenlizenz in Niedersachsen erhöht das Land den Druck auf den bisherigen Betreiber. Die vor Gericht unterlegene Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) sollte nun mit der in der Ausschreibung siegreichen Merkur-Gruppe über die Übergabe der zehn Standorte sprechen, forderte Finanzminister Gerald Heere (Grüne).
«Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts bestätigt unsere Auffassung, dass die Zulassung für den Betrieb der niedersächsischen Spielbanken in einem transparenten und ergebnisoffenen Verfahren vergeben wurde», sagte Heere laut Mitteilung. «Alte und neue Zulassungsinhaberin sollten nun konstruktiv und lösungsorientiert über einen geordneten Betriebsübergang verhandeln, um einen möglichst unterbrechungsfreien Spielbetrieb zu ermöglichen und den mehr als 400 Beschäftigten Sicherheit zu geben.»