Die letzten Spuren des Hochwassers im Winter sind im Serengeti-Park Hodenhagen immer noch nicht ganz beseitigt. Die Renovierung der Büroräume für die Angestellten des Tier- und Freizeitparks muss noch abgeschlossen werden, mancher Ordner ist vom Wasser gezeichnet, die Blätter gewellt. Der 50. Geburtstag der einmaligen Einrichtung in der Lüneburger Heide wird dennoch am Wochenende gefeiert - mit halbem Eintrittspreis für alle Gäste.
«Wir hatten einen Schaden von zwei Millionen Euro», berichtet Besitzer Fabrizio Sepe von den Folgen der Überflutung. 70 Bungalows standen unter Wasser, der Parkplatz war zerstört und viele Wege mussten neu gepflastert werden. 43 der 1600 exotischen Tiere hätte er mit Mitarbeitern per Hand in andere Stallungen umsiedeln müssen. «Das war ein Albtraum, das wünsche ich niemandem.»
Und weil der Park in einer Hochsicherheitszone für Hochwasser liege, könne man ihn gegen diese Elementarschäden nicht versichern. Nun hofft der Geschäftsführer auf Mittel vom Land, um zumindest die Hälfte ersetzt zu bekommen. Die Anträge sind gestellt.