Die Zahl der Kita- und Schulkinder in Niedersachsen könnte in einigen Jahren sinken – mit Blick auf den Personalmangel an Kindergärten und Schulen will sich das Land aber nicht allein darauf verlassen. Gerade im Kita-Bereich sei es schwer zu sagen, wie sich der prognostizierte Rückgang der Geburtenzahlen auf das Platzangebot und die Betreuungsquote auswirke, teilte das Kultusministerium mit. An den Schulen nähmen zudem die Herausforderungen wie Inklusion und Ganztag weiter zu.
Die Landesregierung werde «ganz sicher nicht mit Blick auf sinkende Geburtenraten die Hände in den Schoß legen» und darauf warten, dass sich die Lage von allein verbessere, teilte eine Sprecherin von Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) mit. Wenn die Zahlen tatsächlich sinken sollten, könne das «ein wenig entspannen, es ist aber sicher kein Grund für Luftsprünge oder Gedanken, bis dahin tatenlos abzuwarten». Die Bemühungen für eine gute Kita- und Unterrichtsversorgung würden unvermindert fortgesetzt.