Der Anteil der Vorschulkinder mit Verhaltensauffälligkeiten und Sprachproblemen steigt in der Region Hannover. Das hätten mehr als 12.100 Schuleinganguntersuchungen im Einschulungsjahrgang 2024/2025 gezeigt, teilte die Region mit.
Bei den Verhaltensauffälligkeiten stieg der Anteil der betroffenen Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren auf 9,1 Prozent, nachdem es im Schuljahr 2019/2020 noch 7,5 Prozent waren. Damit hätten über 1.100 Kinder im Vorschulalter einen erhöhten Beratungs- oder Behandlungsbedarf, warnte die Region. Dabei spielten etwa familiäre und soziale Faktoren wie ein niedriges Bildungsniveau der Eltern, fehlender Sport oder eine kürzere Kindergartenzeit eine Rolle.