Hochschulen in Niedersachsen und Bremen haben nach dem Beginn der Vorlesungszeit noch freie Professuren. Das geht aus einer stichprobenartigen Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Grund für die Vakanzen ist demnach unter anderem die Komplexität von Berufungsverfahren.
Die Technische Universität (TU) Braunschweig teilte mit, dass dort 29 Professuren in allen 6 Fakultäten unbesetzt seien. Neun davon werden den Angaben nach neu geschaffen, die restlichen müssen neu besetzt werden. Im Schnitt dauern Nachbesetzungen in Braunschweig 7,9 Monate, wie die TU mitteilte.
Das liege auch am Fachkräftemangel im akademischen Bereich. Kandidaten und Kandidatinnen bekämen inzwischen oft von gleich mehreren Hochschulen Angebote. 2023 arbeiteten 243 Professoren und Professorinnen an der TU.
Für Studierende und auf die Forschung soll das möglichst wenig Auswirkungen haben. Die TU berufe daher für die freien Stellen Vertretungsprofessoren.