Niedersachsens Schulen sollten nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW systematisch auf weitere Hitzewellen vorbereitet werden. In vielen Klassenzimmern sei die Klimakrise zu spüren, sagte GEW-Landeschef Stefan Störmer. Das Lernen und Arbeiten in diesen Räumen werde zunehmend schwieriger. Immer mehr Hitzefrei sei aber keine Lösung.
Stattdessen brauche es eine landesweite Übersicht, welche Schulräume bereits klimatisiert sind und bei welchen es Änderungsbedarf gebe. «Eine "Hitzeschutz-Ampel" würde zur Einordnung helfen», sagte Störmer. «Bei Rot muss umgehend klimatisiert werden, bei Gelb ist es nachrangig und bei Grün nicht notwendig.» Erstellen solle solch ein Gebäudekataster das Land mit Unterstützung der Kommunen. Finanzschwache Kommunen sollten zudem Unterstützung dabei bekommen, den nötigen Hitzeschutz auch umzusetzen.