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Rheinmetall plant ATACMS-Produktion in Unterlüß – Niedersachsen will profitieren

Eine Rakete vom Typ ATACMS steht im Artilleriewerk von Rheinmetall in Unterlüß. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Eine Rakete vom Typ ATACMS steht im Artilleriewerk von Rheinmetall in Unterlüß. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Niedersachsens Wirtschaftsminister begrüßt Rheinmetalls geplante ATACMS-Produktion in Unterlüß – Hightech-Jobs und Stärkung der Verteidigungsindustrie sollen entstehen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne begrüßt die geplante Produktion von Kurzstreckenraketen des Typs ATACMS bei Rheinmetall in Unterlüß. «Die Tatsache, dass Unterlüß als weltweit erste ATACMS-Fertigungsstätte außerhalb der USA ausgewählt wurde, weist Niedersachsen als starken Standort der Verteidigungsindustrie mit modernsten Systemen aus», sagte der SPD-Politiker.

Es sei von besonderer Bedeutung, dass High-Tech-Systeme in Norddeutschland gefertigt werden und damit «innovative und hochwertige Arbeitsplätze entstehen». Bereits im vergangenen Jahr sei die Munitionsfabrik in Unterlüß binnen 15 Monaten fertiggestellt worden, sagte Tonne. Nun wolle das Land dazu beitragen, «dass wir jetzt auch dieses Projekt in Niedersachsen-Geschwindigkeit aufs Gleis setzen».

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hatte angekündigt, gemeinsam mit dem US-Hersteller Lockheed Martin die erste ATACMS-Koproduktion in Europa voranzutreiben. «Mit dem Aufbau der ATACMS-Produktion am Rheinmetall-Standort Unterlüß schaffen wir neue Fähigkeiten für Deutschland und Europa, sichern die Versorgung unserer Kunden und stärken unsere verteidigungspolitische Autonomie», sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger.

Bisher arbeiten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums rund 4.000 Menschen an dem Standort in Unterlüß.

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