Die meisten Hochseeschiffe werden einer internationalen Nichtregierungsorganisation zufolge weiter unter gefährlichen Bedingungen an asiatischen Stränden abgewrackt. Vergangenes Jahr seien weltweit 321 Schiffe an Abwrackwerften verkauft worden, berichtete die Shipbreaking Platform in Brüssel. 214 davon werden in Südasien verschrottet.
«Bangladesch und Indien sind nach wie vor die erste Wahl der Schifffahrtsindustrie für die Verschrottung», heißt es in der Mitteilung der Nichtregierungsorganisation. Dabei sei dokumentiert, dass dort an Stränden unter menschen- und umweltgefährdenden Bedingungen gearbeitet werde.