Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß, setzt sich für eine Öffnung des Sondervermögens Infrastruktur für bedeutsame Hafenprojekte und Wasserstraßen ein. Das sagte der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. Bislang sind die 300 Milliarden Euro, die der Bund in den kommenden 12 Jahren zur Verfügung stellt, vor allem für Infrastrukturprojekte auf Straße und Schiene vorgesehen.
Nach Ansicht Ploß' sollten auch bundespolitisch bedeutsame Hafenprojekte und Wasserstraßen aufgenommen werden. «Das Sondervermögen Infrastruktur sollte deutlich flexibler gehandhabt werden, als es bisher der Fall ist», sagte er.