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Hamburger Hafen verzeichnet Umschlagsplus – Container treiben Erholung

Die Umschlagszahlen in Hamburger Hafen sind nach drei Jahren wieder gestiegen. (Archivbild)  / Foto: Christian Charisius/dpa
Die Umschlagszahlen in Hamburger Hafen sind nach drei Jahren wieder gestiegen. (Archivbild) / Foto: Christian Charisius/dpa

Drei Jahre in Folge gingen die Umschlagszahlen zurück. Nun gibt es wieder positive Nachrichten aus dem Hamburger Hafen. Vor allem der Containerumschlag sorgt für Auftrieb.

Nach drei Jahren rückläufigem Gesamtumschlag hat der Hamburger Hafen im vergangenen Jahr ein Plus verbucht. Mit 114,6 Millionen Tonnen habe der Gesamtumschlag 2,6 Prozent über dem des Vorjahres gelegen, teilte die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) mit. Angetrieben worden sei die Entwicklung vor allem durch ein deutliches Plus im Containersegment.

So wurden im Hamburger Hafen den Angaben zufolge 8,3 Millionen Standardcontainer umgeschlagen – ein Zuwachs von 7,3 Prozent. In Tonnen stieg der Umschlag demnach aufs Jahr um 4,6 Prozent. Deutliche Zuwächse habe es dabei in jedem Quartal gegeben. 

USA-Geschäft durch Zölle belastet – starke Impulse aus Asien 

«Der kontinuierliche Anstieg über alle Quartale hinweg unterstreicht die hohe Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die starke Nachfrage im internationalen Warenverkehr», sagte der Chief Commercial Officer der HPA, Friedrich Stuhrmann.

Während der Containerumschlag im Geschäft mit den USA den Angaben zufolge wegen der US-Zollmaßnahmen im vergangenen Jahr um gut ein Viertel (25,6 Prozent) einbrach, wurde die insgesamt positive Entwicklung durch Verkehre mit China (+6,5 Prozent), Malaysia (+84,3) und Indien (+49,2) getragen. 

Auch im für Transshipment bedeutenden Fahrtgebiet Nordeuropa mit Finnland, Dänemark, Norwegen und Schweden sei ein Zuwachs von 21,2 Prozent verzeichnet worden.

Massengutumschlag weiter rückläufig – Getreideumschlag bricht ein

Der Massengutumschlag, also etwa Erze, Kohle, Flüssigkeiten, Getreide oder Düngemittel, ging hingegen im vergangenen Jahr erneut zurück: um 1,7 Prozent auf 32,4 Millionen Tonnen. Ein leichtes Plus von 0,7 Prozent gab es den Angaben zufolge nur beim Umschlag von flüssigem Massengut. 

Beim trockenen Massengut wurde demzufolge ein Minus von 2,7 Prozent verbucht. Allein der Getreideumschlag sei aufgrund verringerter Exporte um 45,8 Prozent eingebrochen. 

Düngemittel und Erze verzeichneten laut HPA ein Minus von 5,6 beziehungsweise 4,3 Prozent. Dagegen habe der Umschlag von Baustoffen um 19,5 Prozent zugelegt. Ein Plus gab es demnach auch beim sonstigem Trockengut (17,1 Prozent) und Chemikalien (16,3 Prozent).

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