Mindestens fünf Tage lang nimmt er nur Wasser zu sich, danach verzichtet er fast sechs Wochen lang auf Alkohol, Fleisch und Zuckerzusätze. «Ich faste seit über zehn Jahren immer ab Aschermittwoch», sagt Max König (33) aus Gummersbach bei Köln. «Beim Wasserfasten komme ich in einen extremen Zustand, ein bisschen hardcore. Aber ich bin fit und klar im Kopf, und als gesunder Mensch kann man mal was aushalten».
Angefangen hatte er mit Anfang 20, damals mit Alkoholverzicht. «Ich habe gelernt, Nein zu sagen und mir danach immer neue Challenges gesucht», schildert der Wirtschaftsingenieur. Der Zuckerverzicht habe ihm zunächst zugesetzt - mit starken Kopfschmerzen. In manchen Jahren sind für ihn zudem Produkte mit Zusatzstoffen tabu. Das Fasten findet er schon «manchmal hart». Es habe aber nachhaltig einen positiven Einfluss auf seine Ernährungsweise.