Das Sommerwetter in Niedersachsen und Bremen hat sich in diesem Jahr häufig als eher durchwachsen herausgestellt. Auf Tage mit Sonnenschein folgten bewölkte, regnerische und auch kalte Tage; die Temperaturen waren selten konstant. Doch Eisdielen, Freibäder, Strandkorbvermieter - viele Branchen sind auf einen warmen Sommer angewiesen. Wie ist es ihnen ergangen? Ein Überblick.
Freibäder verlängern Saison vermutlich nicht
Von ziemlich durchschnittlich bis stabil - so bewerten niedersächsische Freibäder die bisherige Saison. Das teilen die kommunalen Betreiber in größeren Städten mit. In Hannover heißt es: «Die bisher vorliegenden Zahlen sind mit denen aus dem letzten Jahr vergleichbar und wir hoffen nun auf die letzten Sommertage.» Generell hätten konstant wärmere und sonnige Tage gefehlt, um Kinder und Erwachsene zum Planschen und in der Sonne liegen anzulocken, teilten die Betriebe mit.
Nach Angaben der Braunschweiger Betreiber passte vor allem während der Sommerferien das Wetter nicht - und Kinder blieben den Becken fern. «Gegen schlechtes Wetter hilft aber auch die beste Werbung nur bedingt», sagte ein Sprecher. Ein Lichtblick waren Stammgäste und der Schwimmverein - die kamen auch bei schlechtem Wetter.