Genau 30 Jahre nach der ersten Landesgartenschau in Niedersachsen wird die Gartenveranstaltung 2032 wieder in Bad Zwischenahn im Ammerland öffnen. Die darauffolgende Landesgartenschau gibt es dann 2034 in Cuxhaven. Eine entsprechende Vergabe der Gartenschauen an diese beiden Orte hat Niedersachsens Landesregierung nun beschlossen. Beide Kommunen hätten fachlich überzeugende Konzepte eingereicht, hieß es. Das Land fördert die Gartenschauen jeweils mit bis zu vier Millionen Euro.
Beide Kommunen hätten mit vielversprechenden, zukunftsweisenden Konzepten überzeugen können, sagte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) in einer Mitteilung. «Während Bad Zwischenahn Maßstäbe für eine lebenswerte, grüne Gartenkultur setzen wird, fokussiert sich Cuxhaven unter anderem auf die Folgen des Klimawandels.»
Was in den Orten geplant ist
Für den Park der Gärten in Bad Zwischenahn schließt sich mit der erneuten Vergabe ein Kreis. Dort legte die erste Landesgartenschau 2002 einst den Grundstein für Deutschlands größte Mustergartenlage, die dort heute besteht. Für die Landesgartenschau 2032 soll der Park weiterentwickelt werden. Neben neuen innovativen Mustergärten und interaktiven Ausstellungsflächen sollen unter anderem der hintere Parkbereich und der Rhododendronpark umgestaltet werden, um die Anlage als führendes Zentrum für moderne und nachhaltige Gartenkultur zu stärken, wie die Gemeinde und der Park mitteilten.
In Cuxhaven soll das Motto für die Gartenschau «Zwischen Meer, Fluss & Natur - Cuxhaven im GeZeitenWandel» lauten. Dort sollen die Themen Klimaanpassung und Naturerleben im Mittelpunkt stehen. Mit Cuxhaven findet die Landesgartenschau zum ersten Mal an der Nordseeküste statt.
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