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Oldenburg: Bürgerentscheid scheitert am Quorum – Baumschutzsatzung bleibt

Die Baumschutzsatzung in Oldenburg bleibt bestehen - das ist das Ergebnis eines Bürgerentscheids. (Symbolbild)   / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Die Baumschutzsatzung in Oldenburg bleibt bestehen - das ist das Ergebnis eines Bürgerentscheids. (Symbolbild) / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

In Oldenburg scheiterte ein Bürgerentscheid zur Abschaffung der Baumschutzsatzung, weil das erforderliche Quorum von 20 Prozent der Stimmberechtigten nicht erreicht wurde.

In Oldenburg sind Bürger mit dem Versuch gescheitert, die städtische Baumschutzsatzung abzuschaffen. Ein Bürgerentscheid erreichte am Sonntag nicht das nötige Quorum. Mindestens 20 Prozent der Stimmberechtigten hätten sich dafür aussprechen müssen, dass die Satzung abgeschafft werden soll, damit der Bürgerentscheid erfolgreich gewesen wäre, teilte die Stadt am Abend mit. 

Die aktuellen Baumschutzvorgaben in Oldenburg sind umstritten, weil aus Sicht der Kritiker stark in die Rechte der Grundstückseigentümern eingegriffen wird, etwa, wenn sie auf ihrem Grund und Boden Bäume schneiden oder fallen wollen.

An dem Bürgerentscheid beteiligten sich 37.295 Einwohner, das waren 27,25 Prozent der Stimmberechtigten. Zwar stimmten 22.561 für eine Abschaffung der Satzung. Nötig gewesen wären aber 27.035 Stimmen oder mehr, um das Quorum von 20 Prozent der Stimmberechtigten zu erfüllen, hieß es von der Stadt.

Die Satzung, die seit Juli vergangenen Jahres gilt, schützt alle Laubbäume sowie Eiben, Kiefern und Lärchen. Diese Bäume dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde weder gefällt noch stark zurückgeschnitten werden, wenn sie in einer Höhe von einem Meter einen Stammumfang von 100 Zentimetern oder mehr haben.

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