Zwei Jahre nach seinem Aus beim Hamburger SV hat Jonas Boldt einen neuen Job im deutschen Profifußball. Der 44-Jährige wird neuer Sport-Geschäftsführer von Hannover 96 und damit Nachfolger von Jörg Schmadtke. Das gab der Fußball-Zweitligist bekannt. Boldt tritt seinen Posten am 1. Juni an, sein Vertrag läuft bis 31. Mai 2029. Die «Sport Bild» hatte zuerst über die Personalie berichtet.
«Jonas Boldt bringt ein hohes Maß an Wissenskompetenz, Marktkenntnis und Erfahrung im Profifußball mit», sagte Hannovers Aufsichtsratschef Martin Kind. «Er hat über viele Jahre in verantwortlichen Positionen gearbeitet. In den gemeinsamen Gesprächen hat er ein sehr klares Bild davon vermittelt, wie er den sportlichen Bereich strukturieren und entwickeln möchte.»
Boldt war von 2019 bis 2024 Sportvorstand des HSV und scheiterte in dieser Zeit mehrfach am großen Ziel: der Rückkehr in die Bundesliga. Davor arbeitete er zwölf Jahre in verschiedenen Funktionen für Bayer Leverkusen.
Becker war Boldts Vorgänger in Hamburg
Sein Vorgänger in Hamburg war Ralf Becker, der aktuell in Hannover als Sportdirektor tätig ist und Boldt damit hierarchisch unterstellt ist. Der neue Sport-Geschäftsführer stellte aber schon zu Beginn klar, mit Becker und Trainer Christian Titz weiterarbeiten zu wollen.
«Die Gespräche waren von Anfang an offen, klar und vertrauensvoll. Jetzt geht es darum, den Club schnell gut kennenzulernen und gemeinsam mit Ralf Becker und dem Trainerteam um Christian Titz die sportliche Zukunft zu gestalten», sagte Boldt. «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir hier in Hannover gemeinsam viel Positives erreichen und entwickeln können.»
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