Eine mögliche Relegation zwischen seinen beiden Ex-Clubs Werder Bremen und Hannover 96 treibt Per Mertesacker den Angstschweiß auf die Stirn. «Das wäre mein Albtraum», sagte der Weltmeister von 2014 der «Deichstube». «Es waren für mich früher schon keine schönen Spiele, wenn Werder und Hannover gegeneinander gespielt haben», sagte Mertesacker. «Da schlagen natürlich zwei Herzen in meiner Brust. Deshalb hoffe ich, dass Werder das verhindert. Der Vorsprung ist ja komfortabel.»
Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat Werder sechs Punkte Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf dem Relegationsplatz. Ein Punkt in Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) reicht zur Rettung. Gewinnen Wolfsburg (gegen Bayern München) und der FC St. Pauli (bei RB Leipzig) ihre Partien nicht, kann Bremen auch bei einer Niederlage im Kraichgau nicht mehr auf den Relegationsplatz abrutschen. In der Zweiten Liga liegt Hannover aktuell auf Relegationsplatz drei, hat aber noch Chancen auf Platz zwei.
Geht es nach Mertesacker, der 2006 von Hannover 96 zu Werder Bremen wechselte, rettet sich Werder ohne Relegation und steigt Hannover direkt auf. «Das wäre meine Idealvorstellung», sagte der frühere Abwehrspieler.
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