Vom Biathlon Weltcup zur Bewährungsstrafe. Viele fragen sich bis heute, was Julia Simon zu dieser Tat bewegte. Die Französin wurde von einem Strafgericht in Albertville wegen Diebstahl und Betrug mit Kreditkarten verurteilt. Opfer sind die eigenen Teammitglieder. Alles zu den Hintergründen des Falls und die Nachwirkungen auf den Sport.
Die Gesamtweltcupsiegerin im Biathlon, Julia Simon (28), wurde am 24ten Oktober von einem französischen Strafgericht zu einer fünfstelligen Geldsumme und einer Haftstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Profisportlerin soll fremde Team-Kreditkarten ohne Erlaubnis genutzt haben und zeigte sich nach der Verkündung des Urteils reumütig.
Das Wintersport-Ass nutzte Kreditkarten von zwei Teammitgliedern ohne deren Einwilligung. Es sollen Transaktionen von mehr als € 2.000 ohne deren Einwilligung stattgefunden haben. Zuerst schwieg sie und äußerte sich nicht zu den Anschuldigungen. Nach der Urteilsverkündigung entschuldigte sie sich jedoch bei den Betroffenen und nun soll sie eine Geldstrafe von € 15.000 bezahlen und ist offiziell vorbestraft.