Ein Mann, der unter einer schlecht beleuchteten Unterführung oder im Wald einer Frau auflauert – das ist ein bekanntes Bild der Angst. Doch vor dem Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November betonen mehrere Beratungsstellen in Niedersachsen einhellig die aus ihrer Sicht größte Gefahr für Frauen: das eigene persönliche Umfeld.
Die meisten Fälle allgemeiner und sexualisierter Gewalt ereigneten sich nicht auf dunklen Straßen, sondern im häuslichen und sozialen Nahraum, wie mehrere Frauenberatungsstellen und Opferschutzverbände auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.