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Warnstreiks legen Häfen in Niedersachsen lahm

Verdi ruft ab heute zu Warnstreiks in niedersächsischen Häfen auf (Symbolbild). / Foto: Marcus Golejewski/dpa
Verdi ruft ab heute zu Warnstreiks in niedersächsischen Häfen auf (Symbolbild). / Foto: Marcus Golejewski/dpa

Ab heute wird gestreikt: Verdi ruft Arbeiter in drei niedersächsischen Häfen zum Warnstreik auf. Wo die Arbeit niedergelegt wird - und was das für Folgen hat.

Schiffe kommen nicht durch, Tore bleiben zu: Die Gewerkschaft Verdi ruft Arbeiter zu Warnstreiks bei Niedersachsen Ports (NPorts) auf. Betroffen seien alle landeseigenen Häfen.

Wann wo gestreikt wird

Am Mittwoch wird nach Angaben der Gewerkschaft der Seehafen in Stade bestreikt. Die Beschäftigten in Cuxhaven, Emden Brake, Wilhelmshaven und an den Standorten der Niederlassung Norden sind am Donnerstag zum Warnstreik aufgerufen. Währenddessen sind die Hafentore und Schleusen für Fahrten geschlossen – das gilt sowohl für Firmen als auch für private Boote. 

Laut NPorts bestehen Notdienstvereinbarungen - unter anderem für Winterdienste, Sturmflutsicherungen sowie für sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Hafenaufsicht und Gefahrenabwehr. In Emden sind zudem die Schleusen im Rahmen dieser Vereinbarungen besetzt, erklärte eine NPorts-Sprecherin.

Warum gestreikt wird

Grund für die Warnstreiks sind laut Gewerkschaft festgefahrene Tarifverhandlungen. Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen der Länder haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber nicht geeinigt, wie Verdi mitteilt. «Vor diesem Hintergrund sieht sich Verdi veranlasst, den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen und tragfähige Lösungen zu erreichen», heißt es in der Mitteilung.

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